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SonderjyskElitesport gewinnt das 60. Erwin-Benke-Turnier

Für viele keine große Überraschung, waren doch die Däninnen nur knapp am Aufstieg in die 1. Dänische Division gescheitert – und dieser soll nun in der neuen Serie nachgeholt werden. So spielte diese Mannschaft (die ja so etwas wie eine Auswahl des Gebietes Süderjütland ist) von Beginn an konzentriert und sich ihrer spielerischen Mittel bewusst. Klare Siege in den Gruppenspielen gegen die Füchse Berlin (30:19) und gegen die sich überwiegend noch im A-Jugendalter befindlichen Frankfurterinnen vom FHC (36:15) brachten den Staffelsieg. Platz 2 belegten die Füchse Berlin nach einem 27:21-Erfolg gegen die tapfer kämpfenden FHC-Damen. Das Spiel der beiden Erstligamannschaften aus Österreich (HIB Handball Graz) und der Schweiz (GC Amicitia Zürich) in der anderen Staffel gewannen die Züricherinnen mit 23:12. Auch Gastgeber MTV 1860 konnte mit seiner dezimierten Mannschaft (es fehlte die komplette Aufbaureihe) gegen Amicitia nur eine Halbzeit so richtig mithalten. Endstand 25:15 für Zürich. Besser lief es für die jungen MTV-Damen gegen Graz, hier gelang ein 24:19-Sieg, der allerdings auch erst in den letzten Minuten des Spieles sichergestellt werden konnte. Die Spiele der Vorrunde liefen über eine Spielzeit von 2 x 25 Minuten.

Bei den Platzierungs- und Endspielen über 2 x 20 Minuten trafen in den beiden Begegnungen um Platz 5 die Grazerinnen auf den Frankfurter HC. Mit zwei knappen Siegen von 18:17 und 19:18 (jedes Mal nach 3-Tore-Führung in den letzten Minuten) sicherten sich die Frankfurterinnen mit ihrer neuen Trainerin Daniela Filip Platz 5. Spannend ging es im ersten Halbfinalspiel zwischen Amicitia Zürich und den Spreefüxxen aus Berlin zu. Am Ende siegten die Füchse mit 14:12 (8:8). Die wenigen Tore waren allerding weniger überragenden Torhüterleistungen als vielmehr zahlreichen Fehlern im Spiel beider Mannschaften geschuldet. Eindeutiger war es im zweiten Halbfinalspiel. SonderjyskElitesport bezwang die tapferen Altlandsbergerinnen mit 27:12.

Die beiden Endspiele waren Neuauflagen von Gruppenspielen, liefen aber lange Zeit völlig anders ab. Im Spiel um Platz 3 blieb so der MTV bis zum 10:11 in der 32. Minute gut im Spiel, ehe sich die Züricherinnen mit 15:11 den 3. Platz im Turnier sicherten. Vierter somit der MTV 1860 Altlandsberg. Und im Finale trafen die Füchse Berlin erneut auf die Däninnen. In diesem Spiel waren die Berlinerinnen in der Abwehr sehr gut eingestellt, spielten ihre Angriffe konzentrierter aus und nahmen damit den Däninnen ihre schärfste Waffe – den schnellen Angriff nach einer guten Abwehr durch die Torhüterinnen oder die Deckung. So führten die Füchse zur Halbzeit 10:9, konnten bis zum 12:13  das  Spiel offenhalten. Erst in den letzten Minuten dieses Endspiels machte Elitesport alles klar und siegte so noch ziemlich eindeutig mit 21:15.

Traditionell wurden auch die besten Spielerinnen geehrt. „Beste Spielerin“ wurde Leonora Demaj, „Beste Torhüterin“ Claudia Rompen (beide Elitesport) und „Erfolgreichste Torschützin“ Marina Decurtins (Amicitia Zürich) mit 20 Toren.

Wenn am Ende des Turnieres übereinstimmend alle Gastmannschaften betonten, sie würden sehr gern 2018 auch zum 61. eingeladen werden – dann ist das für die gemeinsamen Veranstalter HVB und MTV 1860 Altlandsberg wohl höchstes Lob. Die Organisatoren des MTV um Wolfram Eschenbach und Rico Bär (um nur zwei zu nennen), haben wieder ganze Arbeit geleistet. Ein herzlicher Dank geht auch an die Schiedsrichterpaare Borchardt/Grude, Jeschke/Zart, Beyer/Höhne, Beifuß/Struck für ihre durchweg guten Leistungen sowie an die Zeitnehmer/Sekretäre Wollgast/Wollgast, Flug/Zeidler und Stohf/Ruhmland.
(Weitere Informationen sind auf der Homepage des MTV 1860 zu finden.)

(WH)


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