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10. HVB-Verbandstag - Rüdiger Ziemer ist neuer Handball-Präsident

Der Potsdamer Rüdiger Ziemer ist neuer Präsident des Handball-Verbands Brandenburg. Die Delegierten der mehr als 100 Mitgliedsvereine wählten Ziemer beim ordentlichen Verbandstag in Potsdam am Sonnabend einstimmig an die Spitze. Der 65-Jährige war bis zum Januar dieses Jahres Schulleiter der Potsdamer Sportschule „Friedrich Ludwig Jahn“. In den nächsten drei Jahren führt er ein ebenfalls neu gewähltes achtköpfiges Präsidium. 

Eine Balance von Leistungs- und Breitensport will Rüdiger Ziemer für den Brandenburger Handball schaffen. Mittelfristig gehört laut Ziemer mindestens ein Brandenburger Handballverein in die 2. Liga. Im Moment ist Brandenburg mit dem
1. VfL Potsdam, dem Oranienburger HC und dem HV Grün-Weiß Werder bei den Männern sowie dem MTV 1860 Altlandsberg und dem Frankfurter HC bei den Frauen mit fünf Vereinen in der 3. Liga vertreten.

In möglichst vielen Hallen will Rüdiger Ziemer während seiner ehrenamtlichen Amtszeit präsent sein. „Der Verband ist für die Vereine da und nicht andersherum“, sagte er in Potsdam, „dabei ist es wichtig, dass alle an einem Strang ziehen. Das was wir hier tun, muss auch Freude machen.“ Ein Schwerpunkt für ihn sei die Fairness im Brandenburger Handballsport.

Das neue Präsidium wird komplettiert durch acht Vizepräsidenten. Dazu gehört ab sofort der Co-Trainer der deutschen Männer-Nationalmannschaft, Alexander Haase. Er wird künftig für den Brandenburger Leistungssport zuständig sein. Der bisher amtierende Präsident Jens Herrmann verantwortet die Finanzen. Weiter zum Präsidium gehören Prof. Dr. Michael Kaspar (Recht),  Lutz Glasewald (Spieltechnik), Wolfgang Hartisch (Breitensport und Entwicklung), Maik Beifuß (Schiedsrichterwesen) und Manuela Buhl (Jugend). Neu im Präsidium ist zudem Michel Nowak (Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit).

Brandenburgs Bildungs- und Sportminister Günter Baaske (SPD) hatte zuvor für das ehrenamtliche Engagement von zahlreichen Trainern, Schiedsrichtern und Funktionären bedankt – und auf Erfolge wie den Europameistertitel des Bad Belzigers Fabian Wiede verwiesen. „Ich glaube, dass der Handball in Brandenburg gut funktioniert“, so der Minister.

Der Präsident des Deutschen Handballbunds, Andreas Michelmann, betonte in Potsdam, dass der deutsche Handball vor zahlreichen Herausforderungen stehe. Fernziel sei für das Jahr 2020 der Olympiasieg bei den Männern.

Neben den Wahlen beschlossen die Brandenburger Delegierten beim Verbandstag den Haushalt für das Jahr 2017 und verabschiedeten eine Reihe von Satzungs- und Ordnungsänderungen. So soll es künftig möglich sein, die Namensrechte für die beiden höchsten Ligen des Landes, die Brandenburgliga der Männer und die Brandenburgliga der Frauen, an Sponsoren zu vergeben.

Der neue Präsident Rüdiger Ziemer ging abschließend noch einmal auf die besondere Bedeutung des Handballs als Mannschaftssportart ein: „Zum Handball kommen viele junge Menschen, die mit dieser Sportart eine Leidenschaft verbinden wollen. Handball hat auch eine wichtige soziale Funktion.“

Der Handball-Verband Brandenburg zählt mehr als 12300 Mitglieder, davon sind mehr als die Hälfte Kinder und Jugendliche. Der HVB ist – nach den Fußballern, den Turnern und den Behindertensportlern – der viertgrößte märkische Sportverband.

 

 HVB-Präsidium
Die Mitglieder des HVB-Präsidiums: (v.l.)
Prof. Dr. Michael Kaspar, Alexander Haase, Jens Herrmann, Rüdiger Ziemer, Wolfgang Hartisch, Maik Beifuß, Michel Nowak
(es fehlen: Lutz Glasewald, Manuela Buhl)


Handball-Verband Brandenburg e.V. | Heinrich Mann Allee 103 | 14473 Potsdam

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