Bereits zum 25. Mal organisierte der Handball-Verband Brandenburg gemeinsam mit der Deutschen Handballtrainervereinigung und dem 1. VfL Potsdam eine Fortbildung für Trainerinnen und Trainer aller Altersklassen. Auch in diesem Jahr bot die Veranstaltung vielfältige Impulse für die Trainingsarbeit und den Austausch unter Fachleuten.
Den Auftakt machte der neue Jugend-Torwarttrainer des VfL Potsdam, Tom Göres. Er vermittelte praxisnah, wie das gezielte Einwerfen von Torhütern gestaltet werden kann und welche Rolle Wiederholungen im langfristigen Trainingsprozess spielen.
Im Anschluss zeigte A-Lizenz-Inhaber Uwe Kalski, wie Kreuzen und Parallelstoß im Positionsangriff effektiv eingesetzt werden können. Durch variierende Schwierigkeitsgrade in den Übungsformen gelang es ihm, den unterschiedlichen Leistungsniveaus der Teilnehmenden gerecht zu werden.
Mit einem besonderen Fokus auf Spielsituationen in Unter- und Überzahl griffen Pascal Engelmann und Anton Pack ein zentrales Thema auf. Sie verdeutlichten sowohl die Möglichkeiten eines variablen und effektiven Überzahlspiels als auch die Bedeutung einer aktiven und strukturierten Abwehr in diesen Situationen – Aspekte, die bereits im Jugendbereich zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Den Abschluss bildete ein Workshop zur Fehlerkultur im Sport, geleitet von Sportpsychologin Mirja Rohde und EHF-Mastercoach Alexander Haase. Dabei wurde deutlich, dass Fehler ein unvermeidbarer Bestandteil des Sports sind. Entscheidend ist der Umgang damit: die unmittelbare Reaktion, die zugelassenen Emotionen und die Fähigkeit, schnell wieder handlungsfähig zu werden. Eine zentrale Rolle spielt hierbei die langfristige Entwicklung einer positiven Fehlerkultur – wobei Trainerinnen und Trainer stets als Vorbild fungieren.
Sowohl die Referierenden als auch die Teilnehmenden zogen ein durchweg positives Fazit. Einigkeit bestand darin, dieses erfolgreiche Format auch künftig fortzuführen, um weiterhin voneinander zu lernen und neue Impulse für die Trainingsarbeit zu gewinnen.
Foto: Sylvia Göres





