Im Rahmen der zentralen DHB Sichtung in Kienbaum präsentierte sich die männliche Auswahl des HVB in sehr guter Verfassung. Von Seiten des DHB gab es für das Auftreten der Mannschaft ein klares Lob: „Gute Vorstellung. Es war schon mal anders – ihr wart gut vorbereitet, alle Abläufe waren klar.“
Besonders positiv fiel auf, dass unser Team im spielerischen Bereich sowohl im 4 gegen 4 als auch im 6 gegen 5 als stärkste Mannschaft bewertet wurde. Im 6 gegen 5 gelangen jeweils Siege gegen Sachsen Anhalt und Hamburg.
Der Passwettkampf wurde solide absolviert. Hier standen ein Sieg gegen Sachsen sowie ein Unentschieden gegen Sachsen Anhalt zu Buche, wobei das Gesamtniveau nach den vorherigen Belastungen insgesamt etwas niedriger war.
In den Turnierspielen mit zwei Halbzeiten à 15 Minuten und wechselnden Abwehrformationen (6-0 sowie 3-2-1) zeigte die Mannschaft ebenfalls gute Ansätze.
Gegen Sachsen Anhalt gingen beide Halbzeiten mit drei bis vier Toren verloren, das Tempospiel entschied der HVB jedoch für sich. Gegen Sachsen spielte die Auswahl eine Halbzeit unentschieden und verlor die zweite knapp mit einem Tor, auch hier ging das Tempospiel an den HVB. Gegen Hamburg wurde eine Halbzeit gewonnen und eine weitere endete unentschieden, erneut mit Vorteilen im Tempospiel für unsere Mannschaft.
Im athletischen Bereich ragte insbesondere das Bodenturnen heraus. Mit einem Durchschnittswert von 13,8 Punkten, gemeinsam mit Schleswig Holstein der Bestwert aller Teams, unterstrich die Auswahl ihre Qualität. Theo überzeugte dabei mit der Maximalpunktzahl von 17 Punkten.
Auch im IFT zeigte das Team gute Leistungen, wobei Mika und Benjamin mit Ergebnissen über Level 22 besonders hervorstachen.
Im 20 Meter Sprint stellte Mecklenburg Vorpommern mit vier Spielern unter 2,8 Sekunden die Spitze. Bei der Wurfgeschwindigkeit belegte der HVB sowohl im Standwurf als auch im Sprungwurf im Mannschaftsvergleich jedoch den letzten Platz der acht Teams. Hier wurde seitens des DHB ein klarer Entwicklungsbedarf im Athletiktraining benannt.
Entwicklungstendenzen
Insgesamt erhielt der HVB eine positive Rückmeldung zur aktuellen Arbeit: „Wir machen das gerade gut.“ Als nächste wichtige Schritte wurden insbesondere die Passqualität unter Gegnerdruck sowie das Weiterspielen nach einem erfolgreichen 1 gegen 1 benannt, also Lösungen über den Torabschluss oder das Foul hinaus zu entwickeln.

