Ein großer Konferenzraum, gefüllt mit Menschen, die einer Bühne gegenüberstehen. Auf der Bühne befinden sich eine Reihe von Rednern und große Bildschirme, auf denen 34. Ordentlicher Bundestag. Auf den Tischen im Publikum stehen Flaschen und Notizbücher.

Pilotphase für Handball360 steht bevor

Auf dem 34. Bundestag des Deutscher Handballbund in Dresden wurde im November die Einführung eines bundesweit einheitlichen Verbandsmanagementsystems beschlossen. Mit „Handball360“ soll ab der Saison 2026/27 eine zentrale Plattform für Verwaltung, Spielbetrieb, Lizenzen, Ergebnisse und Statistiken genutzt werden. Technische Basis ist das System iSquad des Unternehmens toools.

Aktuell wird das System an die Besonderheiten des deutschen Handballs angepasst. Vier Arbeitsgruppen aus DHB und Landesverbänden bearbeiten zentrale Bereiche wie Passwesen, Lizenzen, Wettbewerbe und Schiedsrichterwesen. Anfang März startet die rund zweimonatige Pilotphase mit ausgewählten Expertinnen und Experten aus Vereinen und Verbänden. Parallel werden Testdaten aus den Landesverbänden datenschutzkonform migriert.

Was bedeutet das für Vereine?

  • Datenbereinigung: Vereine sollten ihre Mitgliedsdaten zeitnah prüfen und aktualisieren, um eine reibungslose Migration sicherzustellen.

  • Registrierung aller Personen: Spieler, Trainer, Schiedsrichter und Funktionäre müssen sich im neuen Programm einmalig mit ihrer E-Mail-Adresse registrieren. Daraus entsteht eine persönliche Handball-ID, über die Spielrechte und Lizenzen verwaltet werden.

  • Neue Abläufe im Spielbetrieb: Passanträge, Staffelplanung, Spielverlegungen und Verwaltungsprozesse laufen künftig zentral über das neue System.

  • Schulungen und Support: Ab Frühjahr werden Schulungsangebote und Unterstützungsstrukturen aufgebaut, um Vereine und Ehrenamtliche auf die Umstellung vorzubereiten.

1080 1080 Handball-Verband Brandenburg